Neue Chancen in der Bonds-Anlage für Schweizer Investoren

Baloise Asset Management
14. März 2019
Blogbeitrag
Ziel: Mehrertrag nach Währungsabsicherung

Neue Chancen in der Bonds-Anlage für Schweizer Investoren

Für Schweizer Investoren besteht die Herausforderung darin, im gegenwärtigen Tiefzinsumfeld eine attraktive Rendite zu erwirtschaften, ohne unerwünschte Risiken einzugehen. So sind zum Beispiel US-Bonds auf den ersten Blick attraktiv, nach Abzug der Kosten für die Währungsabsicherung bieten sie jedoch keinen Mehrertrag in Schweizer Franken. Was ist bei der Investition in Fremdwährungen aus Schweizer Sicht zu beachten und wie erfolgversprechend ist die Index-Anlage?

Baloise Asset Management setzt bei globalen Obligationenanlagen auf einen systematisch-regelbasierten Ansatz. Dieser vermeidet die Schwachstellen herkömmlicher Indizes (etwa ungewollte Konzentrationsrisiken). Die Grundlage des Baloise-Ansatzes liefern wissenschaftlich fundierte Regeln und Strategien. Das Ziel besteht darin, gegenüber einer rein passiven Anlage langfristig eine Mehrrendite bei tieferen Risiken zu erzielen. Die Anlagelösung «Baloise Global Bonds» investiert in die aus Sicht von Schweizer Investoren attraktivsten Bond-Märkte – dies nach Kosten für die Währungsabsicherung. 

Nachfolgend gehen wir auf die wichtigsten Merkmale ein: die Flexibilität und die systematisch-regelbasierte Anlage.

Flexibilität erhöht Renditepotenzial in CHF

Was unterscheidet den Bond-Ansatz der Baloise von herkömmlichen Strategien? Der Baloise-Ansatz orientiert sich nicht an einer Benchmark und ermöglicht dadurch ein Höchstmass an Flexibilität. Im Zentrum steht das Anlageziel, das für Investoren in CHF optimierte Renditepotenzial. Konventionelle Strategien dagegen orientieren sich zum Beispiel an der durch einen Index vorgegebenen Währungsallokation und der durch das Verhalten der Emittenten vorgegebenen Duration. Beides entspricht nur selten den Anlagezielen des Investors.

Die Flexibilität, von der Positionierung herkömmlicher Indizes abzuweichen, führt zu zwei übergeordneten Stärken des Baloise-Ansatzes:

Ziel: Mehrertrag nach Währungsabsicherung

Grafik, welche die Performance einer Index-Anlage zeigt

Mit dem für Investoren in CHF massgeschneiderten systematisch-regelbasierten Ansatz lässt sich dank effizienter Allokation im Vergleich zur Index-Anlage das Ertragspotenzial erhöhen, bei gleichzeitiger Senkung der Anlagerisiken:

Grafik, welche die Performance einer systematisch-regelbasierten Anlage zeigt

   

Bei der Index-Anlage des Bloomberg Barclays Global Aggregate Index vom 21.02.2019 liegt der Total Return nach Kosten der Währungsabsicherung bei 0.1 % (obereSkala). Beim Ansatz «Baloise Global Bonds» resultiert ein deutlich höheres Plus von 1.0 %, bei gleichzeitig tieferem Risiko (untere Skala).

Prozyklische Anlagerisiken senken

Grafiken zu prozyklischen Anlagenrisiken

Die Grafik zeigt beispielhaft ein charakteristisches Bild einer passiven Anlage: Die Duration des Bloomberg Barclays Global-Aggregate TR Index steigt von 2007 bis Anfang 2019, während die Zinsen (also die Rendite des Indexes) sinken. Das Resultat davon kann für einen Investor in CHF unvorteilhaft sein. Dieser wird gegen seinen Willen bei tiefen Zinsen in länger laufende Anleihen gezwungen und ist damit einem Risiko von Kapitalverlusten bei Zinsanstiegen ausgesetzt. Die Gewichtung unvorteilhafter Rating-Kategorien steigt zudem im Zeitablauf des Kreditzyklus. Es besteht somit das Risiko, dass der Schweizer Investor immer mehr Risiko zu tieferen Spreads eingeht und bei einer Trendumkehr der Spread-Entwicklung ebenfalls Verluste in Kauf nehmen muss.

Systematisch-regelbasierte Umsetzung optimiert Positionierung

Aufgrund der Flexibilität der Anlagelösung «Baloise Global Bonds» können die einzelnen Parameter der Anlage optimal auf das übergeordnete Anlageziel ausgerichtet werden, nämlich das Renditepotenzial in CHF zu erhöhen.