Anlegertypen

Baloise Asset Management
4. Februar 2019
Vorsorgen
Menschen sind unterschiedlich, genau wie ihr Anlegertyp

Welcher Typ sind Sie?

Menschen sind unterschiedlich. Die einen brauchen mehr Sicherheit im Leben, während andere anscheinend alles sorglos hinnehmen, was so kommt. Bis zu einem gewissen Grad kann man daran sicherlich arbeiten, aber aus einem Liebhaber von Netz und doppeltem Boden wird garantiert nie der Adrenalin-Junkie, der sich aus 50 Metern von einer Klippe ins Meer stürzt. Dass wir alle so unterschiedlich sind, ist gut und richtig. Wichtig ist nur, dass man sich selbst gut kennt und weiss, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

Das gilt natürlich auch für die Geldanlage. Gerade jetzt, wo die Schwankungen an den Märkten auch aufgrund der zahlreichen politischen Umbrüche überall auf der Welt deutlich zunehmen. Haben Sie sich daher schon einmal die Frage gestellt, welcher Anlegertyp Sie sind?

Wir alle haben ein jeweils unterschiedliches Risikoempfinden. Es zu kennen bildet eine wichtige Grundlage für die Vorsorge mit Fondssparen.

Da wäre zunächst die Ruhe in Person. Egal wie turbulent es an den Märkten zugehen mag, dieser Anlagetyp bleibt gelassen – auch weil er weiss, dass seine Fonds gut diversifiziert sind und so langfristig auch grössere Schwankungen ausgeglichen werden können.

Etwas unruhiger ist da Anlegertyp zwei. Ihn kennzeichnet das typische „Ja, aber“. Eigentlich weiss er, dass er mit seinen Fonds langfristig auf der sicheren Seite ist. Aber geht es doch einmal bergab, durchlebt er die eine oder andere schlaflose Nacht.

Und dann gibt es noch den Typ „Sicher ist sicher“. Ungewissheit oder Risiken sind nicht sein Ding. Ihm ist es egal, ob ein Kursverlust vielleicht schon morgen wieder ausgeglichen ist. Schwankungen machen ihn schlicht nervös.

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Richtig entscheiden!

Die Lebensphase beeinflusst die Auswahl der Anlageentscheidungen

Natürlich hängt es auch davon ab, wie viel Erfahrung man schon an den Anlagemärkten oder mit dem Fondssparen gemacht hat, wie gelassen man Kursschwankungen hinnehmen kann. Wichtig ist auch, in welcher Lebensphase sich ein Anleger befindet. Je jünger man ist, desto gelassener kann man eine kurzfristige Volatilität auch akzeptieren. Schliesslich liegt die Zeit nach der Pensionierung, für die man mit Fondssparen vorsorgt, noch weit in der Zukunft. Wer aber schon in der zweiten Lebenshälfte steht oder gar nach der Pensionierung noch vorsorgt – übrigens eine kluge Entscheidung bei der langen Lebenserwartung heutzutage –, der reagiert auf kurzfristige Schwankungen natürlich sensibler. Denn die Zeit, die man für den Ausgleich hat, ist eben kürzer. Daher ist es wichtig, nicht nur den Test zu machen, welcher Anlegertyp man grundsätzlich ist, sondern eben auch die eigenen Vorsorgeziele und die dafür vorhandene Zeit genau abzuwägen.

Ihr Anlagecharakter ist so individuell wie Sie